Welscupgeschichte - Welscup

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Welscupgeschichte

Chronik

Als am 16.11.1971 bei einer Sitzung der Welser Skivereine, Club Intersport und „Welser Zeitung“ in einem Klubraum des „alten Hotel Greif“ die Durchführung eines Ski-Welscups beschlossen wurde, ahnte niemand den Erfolg dieser Entscheidung. Dank eines von Intersport-Chef Dr. Alfred Schwab gleich aufgesetzten Protokolls konnte die Durchführung garantiert werden.
Karl Bachner, der zuvor ein Jahr mit dem Club Intersport diesen Cupbewerb „geprobt“ hatte, war der geistige Vater, die Skivereine die Aktivisten und der damalige WZ-Sportredakteur Detlef Heyss ein wichtiger Mitorganisator. So wurde beim ersten Welscup-Rennen auf der Wurzeralm (23.1.1972) die Ergebnisliste noch mit der Hand geschrieben.
Die große Rivalität der heimischen Skivereine Skiklub und TVN hat den Erfolg des Ski-Welscup getragen. Die lange ausführliche mediale Begleitung der „Welser Zeitung“ und vor allem das Einsteigen der Oberbank Wels als Sponsor und Schlussfeier-Organisator haben die Grundlage für die Erhaltung des Ski-Welscups gefördert. Das Verbreitungsgebiet der damaligen WZ hat auch zur späteren Einbindung der Skivereine von Wels-Land geführt.
Gerade im Jahr der Freiwilligkeit gebührt allen Funktionären und Sponsoren der besondere Dank für die Mitarbeit bei der Durchführung der Welscup-Bewerbe, die immer mehr Engagement erfordern. Hier soll niemand einzeln hervorgehoben werden. Doch die Bedeutung des lokalen Bewerbes vor allem für die Jugend kann gar nicht genug unterstrichen werden.
Möge der gemeinsame Geist und die Sponsoren für den SKI-WELSUP noch lange erhalten bleiben.

Mitbegründer Detlef Heyss  


 

Gründung
Im damals noch altehrwürdigen Hotel Greif trafen sich auf Einladung der damaligen "Welser Zeitung" in einem Clubzimmer Skisport-Funktionäre. WZ-Sportredakteur Detlef Heyss hatte auf Initiative von Karl Bachner (Club Intersport) zu einem Gespräch zwecks Gründung eines Ski-Welscups geladen.  
Die Diskussion wurde sehr emotional geführt, die Rivalität zwischen den Vereinen Skiklub-edoo und TVN-Gerngross sowie Club Intersport schien unüberbrückbar. Doch als Intersport-Chef Dr. Alfred Schwab nach drei Stunden festhielt, dass offenbar keine Basis für einen gemeinsamen Skicup vorhanden sei und dies die WZ-Sportredaktion berichten würde, da platzte plötzlich der "gordische Knoten".
Der Ski-Welscup wurde gegründet und bereits am 23.1.1972 führte der Club Intersport auf der Wurzeralm das erste offizielle Welscup-Rennen durch. Mit dabei u.a. Franz Filzmoser, seine spätere Gattin Luise Gassl, Doris Grausam und viele mehr. Bereits 1974 konnte die WZ-Sportredaktion auch die Vereine von Wels-Land für die Teilnahme begeistern.
Mit dabei bei der Gründungssitzung 1971: Dr. Alfred Schwab, Karl Bachner für den Club Intersport, Karl Pimiskern und Hans Schierl für den Skiklub-edoo Wels, Emil Tasser, Kurt Zauner und Alois Hopfer für den TVN-Gerngross Wels, WZ-Fotograf Helmut Erhardt und WZ-Sportredakteur Detlef Heyss.
Karl Bachner erinnert sich in einem Artikel der OÖN: „Aus einer Blödelei im Cafe Urbann mit meinen Freunden Tassilo Grausam und Adi Sonnleitner über die Begriffe Welt-Cup und Wels-Cup entstand der lokale Skicup."
Der Welscup ist seither fixer Bestandteil des Schiwinters. Nach fünf Jahren stieg die OBERBANK Wels als Hauptsponsor ein und förderte den Bewerb über 30 Jahre lang mit viel Engagement. 2008 übernahm das max.center Wels die Patronanz und trägt daher viel zur Förderung des Skisport in der Region bei. Die Firmen ATOMIC, AVE, EWW, OBERBANK und vor allem die Stadt Wels sind sportfreundliche Mitsponsoren.
Welscupsieger gibt es bei den Damen und Herren und als Mannschaftswertung. Seit vorigem Jahr gibt es ein einfaches und daher attraktives Reglement. Vierzehn Läufer eines Vereins werden für das Team eines Klubs gewertet. Damit etabliert sich der max.center Welscup als Breitensportbewerb für die Region Wels und dient der Jugend als Sprungbrett für die weitere Entwicklung im Skilauf. Einige in Wels bekannte Namen haben ihren Anfang im Welscup gemacht: Christa Puschmann (Skiklub), Alexandra Zemsauer, Kerstin Reisenhofer (beide TVN), Evelyn Pernkopf (Skiklub)
Anfangs wurden die Rennen in Saalbach und Zell am See organisiert. Riesentorlauf und Slalom waren der Beginn, später kam ein Parallelslalom dazu. Schladming, Spielbergalm-Hintersee, Gosau, Hochficht und andere waren die Austragungsorte bis in die 90er Jahre. Mit Einführung der oö. Snow and Funcard verlegte sich das Renngeschehen nach Hinterstoder und Grünau.
Nach der Ära Bachner übernahm Walter Hötzinger vom Welser Skiklub die Organisation des Welscups bis zur Saison 1996/97. Die Attraktivität des Bewerbs lebte von der Rivalität der beiden großen Skivereine TVN Wels (Kurt Zauner) und Skiklub Wels (Karl Pimiskern).
Ab 1997 wurde Siegfried Beutl zum Vorsitzenden des Welscupkomitees gewählt. Unter seiner umsichtigen Leitung wurde vor allem das gemeinsame Interesse am Skisport vorangestellt. Seit 2002 wird der Welscup gemeinsam von Herbert Kollinger (TVN) und Karl Fellner (Skiklub) geführt.
Der Rennkalender umfasst seit vielen Jahren 4 Riesentorläufe und 2 Slaloms.
Höhepunkt und Abschluss ist eine gemeinsame CUP-Siegerehrung im April, die seit dem vorigen Jahr im max.center stattfindet. Von der Fa. ATOMIC werden Skistars geschickt, wie Hans Knauss, Andreas Schifferer, Michaela Kirchgasser, Katrin Zettel oder Juniorenweltmeister Manuel Kramer. Ein Showblock sorgt für Unterhaltung  so wie beim letzten Mal die „Pichler Voigasplattler". Pokale, Sachpreise und Urkunden sind die Belohnung für den sportlichen Erfolg. Der Hauptsponsor sorgt am Schluss für die Verpflegung aller Teilnehmer.
Viele Jahre war die Welser Rundschau  Medienpartner. Nach ihrer Einstellung übernimmt seit heuer die OÖN die mediale Vertretung des ältesten regionalen Skibewerbs.

OÖN-Bericht 2009


 
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